


Karnevalsgesellschaft ME HAALEN ET US Rheinbreitbach e.V.

Der Sessionsorden 2024 - 250 Jahre St. Josephs Bürgerverein Rheinbreitbach
Der St. Josephs Bürgerverein Rheinbreitbach kann 2024 auf eine 250-jährige Geschichte zurückblicken.
Ursprung des Vereins - der älteste von Rheinbreitbach - war eine Gruppe von Bergleuten, die sich um das Jahr 1774 zu einer Knappschaft zusammenschlossen, um mit einer gemeinsamen Kasse bedürftige Mitglieder oder deren Familienangehörigen bei etwaigen Unglücksfällen zu unterstützen. Im Wesentlichen waren es zwei Motive, die zur Gründung dieser Gemeinschaft führten: Es galt, den in Not geratenen Bergleuten zu helfen sowie die traditionellen Heimatfeste zu feiern.
Als vor ca. 150 Jahren das Bergwerk geschlossen wurde, setzte die damalige Knappschaft diese Gemeinschaft als St. Josephs Bürgerverein fort, da sie sich den heiligen Joseph als ihren Schutzpatron erwählt hatte.
Heute wie damals ist es vornehmlich Aufgabe des Vereins, die alten Heimatfeste fortzuführen und der Bürgerschaft das Gefühl der Verbundenheit untereinander zu geben. Es sollen Einrichtungen und Veranstaltungen gefördert werden, die die Integration und den Zusammenhalt möglichst aller Bürger fördern und dazu beitragen, dass sich der einzelne wieder stärker mit seinem Dorf und seiner Stadt identifiziert.
Die Karnevalsgesellschaft sagt Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Der Sessionsorden 2020 - 400 Jahre Pfarrei Rheinbreitbach
Rheinbreitbach gehörte früher zur Mutterpfarrei St. Pantaleon in Unkel, erhielt aber 1536 eine eigene Vermögensverwaltung
und 1620 die Rechte einer selbständigen Pfarrei. Die Pfarrkirche wurde im Truchsessischen Krieg 1583 zerstört, bis 1620
war sie wohl wieder hergerichtet worden.
Die spätgotische katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena ist ein verputzter, korallfarbig gestrichener Bau aus dem
15./16. Jahrhundert mit vorgelagertem Westturm und einem modernen Erweiterungsbau. Die Ausstattung des Kircheninneren
stammt zum großen Teil aus der Zeit des Barock. Die drei Altäre sind aus Holz, deren Bemalung Marmor imitiert. Der
Hochaltar, der in einem Visitationsbericht von 1620 als „neu errichtet“ bezeichnet wird, stammt in Teilen aus dem
18. Jahrhundert. (Wikipedia)
Anlässlich des 400jährigen Jubiläums wird auch erstmals eine "Kölsche Mess" in der katholischen Pfarrkirche St. Maria Magdalena
zelebriert, am Sonntag 9. Februar 2020 um 11.11 Uhr.
Die Karnevalsgesellschaft sagt Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Der Sessionsorden 2019 - 40 Jahre Parkfest
Seit 40 Jahren findet es alljährlich im Park der Oberen Burg statt, das Parkfest. Anlässlich der 1000-Jahr-Feier richteten
die Rheinbreitbacher Vereine gemeinsam das erste große Fest im Park aus. Das kam so gut an, dass man sich wenige Jahre später
entschloss, dieses Fest jährlich zu wiederholen.
Und so engagieren sich seit jetzt 40 Jahren viele Rheinbreitbacher Vereine, den Gästen aus Nah und Fern das letzte Wochenende
im August zu verschönern.
Mittlerweile ist das Parkfest fester Termin für ehemalige Rheinbreitbacher, um frühere Nachbarn und Freunde wieder zu sehen.
Der Förderverein der Ortsvereine e.V., in dem sich die teilnehmenden Vereine zusammengeschlossen haben, stellt Jahr für Jahr
ein interessantes Programm auf die Beine: Mehrere Bands und Kapellen unterhalten die Besucher, für Kinder gibt es kindgerechte
Angebote, auf dem Flohmarkt verkaufen oder finden Trödelfans Interessantes und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.
Auch die Karnevalsgesellschaft beteiligt sich, z.B. mit einer Getränkeausgabe (siehe Foto).
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Der Sessionsorden 2018 - Olympia am Koppel
Der Koppel, Rheinbreitbacher Hausberg, erstrahlt in neuer Aufmachung, das Kreuz auf dem Gipfel ist wieder weithin sichtbar.
Ursache: Der seit Jahren wild wuchernde Bewuchs am Hang wurde zumindest auf der Vorderseite gerodet, eine Schneise entstand.
Grund genug für die Karnevalisten, sich Gedanken über neue Nutzungsmöglichkeiten des Hügels zu machen.
Das Wetter machte es leicht, die Idee war geboren: Winterolympiade am Koppel.
Pünktlich zur Sessionseröffnung erreichte das Olympische Feuer den Ort im Schatten des Koppels...

Der Sessionsorden 2017 - 40 Jahre Burgbläser Rheinbreitbach
Im Jahre 1977 wurden die Rheinbreitbacher Burgbläser gegründet.
Von Beginn an begleiteten die Burgbläser die Karnevalsgesellschaft ME HAALEN ET US Rheinbreitbach e.V. auf
ihren Veranstaltungen und im Karnevalszug.
Dankbar widmen wir den Burgbläsern zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum den Sessionsorden 2017.
Weitere Informationen zu den Burgbläsern finden Sie unter www.burgblaeser.de.

Der Sessionsorden 2016 - 1050 Jahre Rheinbreitbach
Im Jahre 966 wurde Rheinbreitbach erstmals urkundlich erwähnt.
2016 jährt sich dieses Ereignis zum 1.050. Mal.
Aus diesem Anlass widmet die Karnevalsgesellschaft ME HAALEN ET US Rheinbreitbach e.V. ihren Sessionsorden 2016
diesem außergewöhnlichen Jubiläum.
Vorsitzender Ralf Rother: "Damit korrigieren wir die Geschichtsschreibung. Vor 40 Jahren feierte Rheinbreitbach
seine 1000-Jahr-Feier 10 Jahre zu spät".

Der Sessionsorden 2015 - 25 Jahre Burggarde Rheinbreitbach 1990 e.V.
Zu einem karnevalistischen Frühschoppen trafen sich die Mitglieder der KG "Me haalen et us" Rheinbreitbach, in dessen
Rahmen der Sessionsorden der KG für 2015 vorgestellt wurde. Vorsitzender Rudolf Martin begrüßte die Gäste und erläuterte,
dass der Orden dieses Jahr dem Verein Burggarde Rheinbreitbach 1990 e.V. anlässlich dessen 25jährigen Bestehens gewidmet
sei. Dies drücke die Verbundenheit mit dem Tanzverein aus. Er dankte der Burggarde für die Unterstützung bei allen
Veranstaltungen der KG und die Begleitung des Kinderprinzenpaares. Er ist angelehnt an das Logo des Vereins.
Besonderen Dank erhielt auch Robert Menden für seine gute Arbeit zur Herstellung des Ordens. Dieser enthüllte den Orden
dann auch unter viel Beifall zusammen mit der 1.Vorsitzenden der Burggarde Birgit Maihöfer, die beide als Erste den Orden
von Rudolf Martin empfingen, ebenso wie Ortsbürgermeister Wolfgang Gisevius.
Als weiterer Höhepunkt des Frühschoppens erschien das Kinderprinzenpaar Oliver I. und Jule I. mit ihren Pagen Lasse und Nina,
begleitet von den Sternen der Burggarde, die ihr Publikum mit ihrem aktuellen Tanz begeisterten und so ihr Können unter
Beweis stellten. Nachdem das Kinderprinzenpaar sich und seine Pagen nochmals in Versform vorstellte, vor allem seine
Vorlieben für Sport und Tanz betonte, und nach einem gemeinsamen dreifach Alaaf auf den Karneval in Rheinbreitbach ließen
es sich die beiden nicht nehmen, den Orden des Kinderprinzenpaars unter anderem an die beiden Vorsitzenden der KG, die
Eltern des Kinderprinzenpaars Sass und Maihöfer, Prinzenführerin Karoline Laufenberg und Rolf Laufenberg sowie an Arne und
Anja Bruhns vom Vorstand der Burggarde zu verleihen.
Zum Schluss bedankte sich Vorsitzender Rudolf Martin mit einem Blumenstrauß für das gute Gelingen dieses schönen
Frühschoppens bei Sandra Bovelet, der Trainerin der Burggarde, deren 1. Vorsitzenden Birgit Maihöfer und Karoline Laufenberg.

Der Sessionsorden 2014 - Glückauf im 112ten
Neue Herausforderungen in der 112ten Session unseres Karnevalsvereins bedürfen neben konzentrierter Arbeit auch viel Glück.
Dies wollen wir mit dem Wahlspruch "Glückauf im 112ten" ausdrücken.
Unsere Nähe zum Siebengebirge symbolisieren wir mit der Silhouette der sieben Berge. Sie begrüßt auch unsere Gäste am Ortseingangskreisel.
Ein in 2013 eingeweihter Grubenwagen erinnert an die Grube Virneberg und damit an die Bergwerksgeschichte Rheinbreitbachs.
Alles zusammen versinnbildlicht unsere Vergangenheit als Basis für die Zukunft.
Großzügige Unterstützung erhielten wir für diesen Orden von der Firma MEPA, die in diesem Jahr ihr 50jähriges Bestehen feiert.
Bei Reiner Pauli, Reinhard Menden und unserem ehemaligen Präsidenten Willi Pauli möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal
ganz herzlich bedanken.

Der Jubiläumsorden 2013 - 111 Jahre KG "Me haalen et us"
In Anlehnung an die Darstellung auf der KG-Standarte präsentiert sich auch der Orden in dieser Jubiläumssession.
Dargestellt ist die Eule, als Symbol für die Weisheit und dennoch behütet mit einer Narrenkappe in den Vereinsfarben
rot, weiß und grün - sitzend auf einem gekippten Weinglas.
Im Hintergrund die gekreuzten Insignien der Narren - die Narrenpritsche und das
Narrenzepter.
Leider ist nicht überliefert, welche Gedanken und Vorstellungen unsere Vereinsgründer bei der Auswahl dieses
Motivs diskutierten.
Fest steht aber, dass sie eine gute Wahl getroffen haben, die wir stets in Ehren halten und in ihrem
Sinne den Verein fortführen werden.
Der Sessionsorden 2012 - 40 Jahre Straßenmöhnen

Der diesjährige Orden der Karnevalsgesellschaft ME HAALEN ET US zeigt Straßenmöhnen.
Das Jahr 1971 war finanziell eine schwierige Zeit. Die Kassen vieler Vereine waren leer. So hatte auch das Damenkomitee der
Mutzemändelchen kein Geld um die anfallenden Kosten für Musik, Dekoration und Programm für die Weibersitzung zu bezahlen. In
dieser wirtschaftlichen Misere kam Helene Weich auf die glorreiche Idee, die bekannte "Appelplöck" in anderer Funktion zu
aktivieren, um mit selbiger an Weiberfastnacht auf der Straße und in den Geschäften Geld statt Äpfel zu sammeln.
Schnell waren einige gleichgesinnte Damen gefunden und so zogen dann an Weiberfastnacht in alten Möhnenkostümen, die man sich
aus dem Fundus der Großund Urgroßmütter zusammenstellte und durch ein sogenanntes "Kapotthötche" vervollständigte, die Möhnen
Helene Weich, Else Vollmer, Luise Blechschmidt, Magdalene Mechnig und Hannelore Brungs durch Rheinbreitbach.
Das Foto zeigt den damaligen Elferrat der Mutzemändelchen. Mit diesen Möhnenkostümen zogen o.g. Frauen durch Rheinbreitbach
Die "Plöck" wurde über jede Ladentheke und in jedes Autofenster gereicht, wo sie mit beachtlicher Spendenfreudigkeit gefüllt
wurde.
Später erweiterte sich der Kreis, denn es kamen hinzu: Marianne Elster, Agnes Pickenhahn, Anny Baumann, Zita Felinger, Billy
Becker, Annemie Selzer, Julchen Schorn , Marlene Frings, Margret Sauer, Anneliese Klein und Maria Hamacher. Bald beschloss
man auch gemeinsam vorher zu frühstücken um dann gestärkt mit einem Gläschen Sekt auf Tour zu gehen.
Damit die Möhnen auch rechtzeitig gehört wurden, installierte damals Chrysant Prinz eine Musikanlage in einen Kinderwagen,
den man freudestrahlend vor sich herschob. Später wurde es etwas komfortabler, da Hansi Mechnig einen großen Gittercontainer
organisierte, den er dann auf seinen Gabelstapler befestigte, schmückte und die Möhnen so durch das Dorf fuhr.
All diese Einsätze wirkten mit, dass die Kasse der Mutzemändelchen nach einigen Jahren wieder einen ansehnlichen Bestand
hatte. Außerdem wurde das Programm und die Stimmung der Weibersitzung in unserem Dorf von vielen Frauen der umliegenden Orte
geschätzt und so war die jetzige Hans-Dahmen-Halle viele Jahre lang ausgebucht. Da aber die Straßenmöhnen mittlerweile so
viel Spaß an ihrer liebgewonnen Aktion hatten, wurde 1983 beschlossen, dass man nunmehr für einen guten Zweck sammeln gehen
wollte.
Seit ca. 1986 fahren die Straßenmöhnen mit einem kleinen geschmückten Wagen, der aus einem Wohnwagenunterbau und
Treppengeländer sowie Einschalungsmaterialien von Rolf Prinz und Hans Becker zusammengebaut wurde, durch den Ort und das
Gewerbegebiet. Karnevalslieder dröhnen über zwei Lautsprecher und kündigen auch heute noch ihr Kommen an. Lange Zeit fand
man in Franz Bornheim einen zuverlässigen und sicheren Fahrer.
Jedes Jahr wird vorher abgestimmt, wohin die Spenden gehen sollen. Es war und ist ein schönes Gefühl von Herzen Karneval zu
feiern mit der Gewissheit durch. diese Aktion Menschen in Not zu unterstützen z.B. in Brasilien, in Madagaskar, Indonesien,
Uganda, Bethlehem, Nigeria sowie eine Station krebskranker Kinder oder Bedürftige in der näheren Umgebung und sie so an
dieser Freude teilhaben zu lassen.
Seit 1988 nimmt die Gruppe immer mit einem prunkvollen Wagen am Karnevalszug teil. Hier waren und sind die Herren der
Straßenmöhnen gefragt. Das Motto wird von den Damen festgelegt. Während entsprechende Kostüme entworfen, geschneidert und
drapiert werden, findet man die Männern beim Wagenbau in der Ziegelei. Auch Franz Bornheim stand viele, viele Jahre mit
seiner fachlichen Kompetenz den Männern tatkräftig zur Seite. Es wurde gezimmert, erneuert, angestrichen und gemalt.
Malerische Schützenhilfe bekam man früher oft von Franz Germscheid. Den letzten Schliff erhielt und erhält der Wagen dann
von den Möhnen selbst, die ihn mit Blumen, Girlanden, Tüll oder sonstigen Accessoires schmücken.
In den letzten 10 Jahren verstärkten peu à peu Marianne Gerolstein, Marlene Rother, Christa Bornheim, Margret Menden,
Bernadette Münstermann, Monika Schneider und Daggy Schneider die Möhnenschar. Ob bei einem runden Geburtstag, einem Jubiläum
oder einfach in fröhlicher Runde, stets ziehen die Straßenmöhnen mit ihrem Lied ein: "Wir sind die Straßenmöhnen, süß wie
der Saft der Reben, trinkfest und voller Humor!" wobei sie jedesmal liebenswerterweise von Herbert Baumann auf der "Quetsch"
unterstützt werden. Herbert Baumann ist als musikalische Stütze nicht wegzudenken und, wenn er nicht gerade selbst feiert,
ist es für ihn selbstverständlich, dass er "seine Möhnen" bei sämtlichen musikalischen Auftritten begleitet.
Die Straßenmöhnen werden auch in den kommenden Jahren ihren lieb gewordenen Brauch des alljährlichen Sammelns weiterführen,
zumal sie mit Else Vollmer, Agnes Pickenhahn, Julchen Schorn, Annemie Selzer und Helene Weich von "dort oben" himmlische
Wegbegleiter haben.